Fritz 20 Handbuch - Copy

 

VIP-Gegner in Fritz

Die VIP-Gegner in Fritz ahmen das Eröffnungsrepertoire, den Spielstil und sogar ganz grob die Stimme berühmter Schachspieler nach.

Der Spielstil basiert auf dem ChessBase Style Report, der aus einer umfassenden Analyse der Partien des jeweiligen Spielers abgeleitet wurde.

Das Eröffnungsrepertoire stammt aus einem speziellen Eröffnungsbuch, das aus den bedeutendsten und repräsentativsten Partien der Glanzzeit des Spielers erstellt wurde.

Während einer Partie gegen einen VIP-Gegner verändern sich seine Gesichtsausdrücke dynamisch – je nach Stellungseinschätzung. Das sorgt für ein besonders immersives Spielerlebnis.

In Fritz stehen sieben VIP-Gegner zur Verfügung: Morphy, Lasker, Capablanca, Tal, Fischer, Karpov und Uhlmann.

Fischer steht besser

Morphy steht für die romantische Ära des Schachs. Sein Stil ist äußerst aggressiv und risikofreudig – er sucht stets die offene Partie und scheut keine Opfer.

Lasker verkörpert einen universellen, ausgeglichenen Spielstil. Er verbindet strategisches Verständnis mit praktischem Spiel und psychologischem Geschick.

Wenn du gegen Fischer spielst, wählt er möglicherweise die Bauernraubvariante – eine Eröffnung, die er auf höchstem Niveau regelmäßig gespielt hat.
Klicke auf „Eröffnungsbuch“, um die historischen Schlüsselpartien zu sehen, die seinem Repertoire in Fritz zugrunde liegen.

Tal ist der „Magier aus Riga“ – bekannt für brillante Opferkombinationen und ein sehr hohes Risikospiel. Abtausche vermeidet er, um die Stellung komplex zu halten.

Uhlmann bevorzugt einen positionellen Ansatz mit geschlossenen Stellungen. Eröffnungen wie die Französische Verteidigung und Königsindisch gehörten zu seinem Markenzeichen.

Die Eröffnungsbücher der VIP-Persönlichkeiten sind Fritz-Datenbankbücher und befinden sich im Ordner:
ChessBase/Books/Personalities

Jeder VIP-Gegner verfügt außerdem über eine Stimme, die den realen Eigenschaften der Spieler nachempfunden ist:

  • Morphy spricht mit amerikanischem Akzent.

  • Lasker hat einen deutschen Akzent.

  • Capablanca hat einen deutlich kubanischen Akzent.

  • Tal spricht mit baltischem Akzent.

  • Fischer spricht mit amerikanischem Akzent, in seiner typischen Tonlage und Sprechgeschwindigkeit.

  • Karpov klingt unverkennbar russisch.

  • Uhlmann klingt unverkennbar deutsch.

Diese Details lassen jede dieser Schachlegenden lebendig werden – auf dem Brett und darüber hinaus.